Kiesbye Story
Suchender. Entdecker. Brauer. Mentor.
Es ist die Suche nach vollendetem Genuss. Nach der entscheidenden Nuance, die aus Handwerk Meisterschaft macht.
Diese Suche führte Axel Kiesbye vor rund 30 Jahren von Dortmund nach Weihenstephan, weiter nach Obertrum am See – und schließlich in die wildesten Wälder Österreichs. Getrieben von Neugier und dem unbeirrbaren Vertrauen in die menschlichen Sinne.
Für Kiesbye ist es nie nur Technik. Es sind Erfahrung, Wahrnehmung, Intuition – und das Bewusstsein, dass sich wahre Qualität nie vollständig kontrollieren lässt. Genau dort beginnt für ihn Entwicklung. Und genau diese Haltung gibt er weiter: offen bleiben, präzise werden, nie aufhören zu lernen.
Natur. Neugier. Gestaltungskraft.
Aufgewachsen im Dortmund der 1970er – zwischen Bierstadt, Bergbau und viel Grün – entdeckt Kiesbye früh seine Liebe zur Natur. Pfadfinder, Feuerstellen, Tiere, Reisen.
Und im Kopf immer schon ein „Koch“: kombinieren, experimentieren, Neues erschaffen.
Diese frühe Verbindung aus Naturverbundenheit und Gestaltungslust prägt bis heute seinen Zugang zur Naturwissenschaft - und Coaching: Wahrnehmen, verstehen, verfeinern.
„Zum Glück bin ich Brauer geworden.“
Der ursprüngliche Wunsch nach Werbung zerschlägt sich. Zum Glück.
Kiesbye geht nach Weihenstephan, studiert Brauwesen – und findet seine Berufung. Nicht nur im Handwerk, in den natürlichen Zutaten oder den Kellern mit ihren betörenden Düften.
Es sind die Menschen. Die Kollegialität. Das gemeinsame Streben nach Qualität.
Dieser Geist von Weitergabe und Gemeinschaft bildet die Grundlage seiner späteren Arbeit als Braumeister, Geschäftsführer, Lehrer, Impulsgeber und Mentor.
Mit allen Sinnen führen.
Mit 26 wird Kiesbye jüngster Braumeister Österreichs bei der Trumer Privatbrauerei in Obertrum. 22 Jahre Innovation folgen, er wird Prokurist und Eigentümer-Vertretung.
Er entwickelt herausragende Biere, wird mehrfach ausgezeichnet – und erfindet eine neue Technologie der offenen Gärung. Ein Patent, das es ermöglicht, den Gärprozess bewusst mit allen Sinnen zu begleiten.
Für ihn ist das mehr als Technik: Es ist Führung durch Wahrnehmung. Präsenz statt Automatismus.
Eine Haltung, die er auch Menschen vermittelt.
Die Wildnis als Lehrmeisterin.
In den Wäldern rund um Obertrum findet Kiesbye Inspiration. Mit seinem Trüffelhund Frodo sammelt er Zutaten von Hand, experimentiert mit Früchten und Harzen, erschafft „Biere der Wildnis“.
Jedes Jahr zieht er los – auf der Suche nach der nächsten Nuance.
Nicht nur in seinen Waldbieren, sondern auch im Leben: Entwicklung entsteht draußen, außerhalb der Komfortzone.
Die Mission: Begeisterung brauen.
Große Biere zu kreieren reicht ihm nicht.
Kiesbye kämpft für bewussten Genuss, geschulte Sinne und echte Wertschätzung. Für die Fähigkeit, Unterschiede wahrzunehmen. Für Exzellenz durch Aufmerksamkeit.
2003 entwickelt er die international anerkannte Ausbildung zum Diplom Biersommelier und gründet das Bierkulturhaus in Obertrum. Es folgen weitere Ausbildungsformate wie die Qualifikation zum “Diplom Brauerei Sensoriker” oder der Branchenevent “Braumeistercamp”.
Dort schult er Wahrnehmung. Fördert Vielfalt und fordert Präzision. Entfacht Begeisterung.
Er braut nicht nur Bier.
Er braut Bewusstsein.
Strategie und Innovation als Fundament.
Über drei Jahrzehnte hinweg holte sich Axel Kiesbye immer wieder inspirierende Mentorinnen und Mentoren an seine Seite, die ihn bei strategischen Weichenstellungen unterstützten.
In dieser Zeit entfaltete sich seine Leidenschaft für strategisches Management – und damit eine tiefe Erkenntnis: Eine Innovation kann nur dann den Markt erobern, wenn strategische Vorarbeit geleistet wurde.
Aus dieser Erkenntnis heraus wuchs seine Passion, strategisches Marketing mit Innovations-Coaching zu verknüpfen. Heute bietet er genau diese Symbiose als Consulting-Leistung an.